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DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880
Deutschland-Rundspruch 3/2016, 3. KW
(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab
Donnerstag, den 21. Januar 2016, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter
http://www.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als
RSS-Feed und http://www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3 )
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X];
lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches
aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 3 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs
für die 3. Kalenderwoche 2016. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden
Themen:

- Bandplan-Vorschläge des HF-Referats
- Echolink-Proxyfarm an der RWTH Aachen online
- DARC-Stand auf der MakeMunich war ein voller Erfolg
- Notfunkbetrieb nach Erdbeben in Italien
- Rick Roderick, K5UR, zum 16. Präsidenten der ARRL gewählt
- Vorankündigung: 5. Saarländische Amateurfunkausstellung am 3. April
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Bandplan-Vorschläge des HF-Referats
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Für das im April in Wien stattfindende Interim-Meeting der IARU-Region 1 sind
die Mitgliedsverbände aufgerufen, Themen vorzuschlagen und ggf. entsprechende
Empfehlungen abzugeben. Nach eingehenden Beobachtungen der Situation auf den
Kurzwellenbändern sowie Gesprächen und Anregungen aus den Kreisen der
Mitglieder hat das HF-Referat des DARC zwei Papiere mit Änderungsvorschlägen
eingereicht. Sie betreffen den 30-m- und 80-m-Bandplan. Die Vorschläge sowie
ein Gespräch zu den Hintergründen mit dem HF-Referatsleiter Ulrich Müller,
DK4VW, sind auf der Webseite des HF-Referats zu finden [1]. Die von anderen
IARU-Region-1-Mitgliedsverbänden eingereichten Papiere werden dort in Kürze
ebenfalls vorgestellt. Darauf weist HF-Referatsleiter Ulrich Müller, DK4VW,
hin.

Echolink-Proxyfarm an der RWTH Aachen online
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Die Amateurfunkgruppe an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule -
kurz RWTH - Aachen hat durch die freundliche Unterstützung des IT-Centers der
RWTH Aachen weitere 253 feste IPv4-Adressen zugewiesen bekommen. Damit wurde
eine Echolink-Proxy-Farm aufgebaut. Es stehen nun 229 öffentliche Proxyserver
aus dem Internet und zehn aus dem Hamnet zur Verfügung. Eine Anleitung zur
Benutzung gibt es auf der Echolink-Webseite [2].
Es wird die Software von PE1CHL benutzt. Diese ist eine in C geschriebene
Version des JAVA-basierten Proxys von genannter Webseite. Der Vorteil ist, dass
man hier direkt mehrfache Proxys aufsetzen kann und nicht für jeden eine eigene
JAVA-Instanz braucht. Dieses Vorgehen hat einen deutlich geringeren Verbrauch
von Betriebsmitteln zu Folge. Zu Spitzenzeiten wurden knapp 100
Echolink-Verbindungen über den Server geleitet. Darüber berichtet Ralf Wilke,
DH3WR, im Köln-Aachen-Rundspruch Nr. 2/16.
Der DARC e.V. bietet seinen Mitgliedern ebenfalls drei Echolink-Proxyserver an.
Die genauen IP-Adressen und Login-Informationen finden Sie im angemeldeten
Zustand auf der DARC-Webseite [3].
Echolink-Proxies werden benötigt, wenn sich das das eigene Endgerät (PC, Tablet
oder Smartphone) hinter einem Router oder in einem Mobilfunknetz befindet. In
diesem Fall besitzt das Endgerät keine eigene öffentliche IP-Adresse und ist
somit nicht von außen erreichbar. Da pro Verbindung ins Echolinknetzwerk in
diesem Fall ein Proxy nötig ist, ist es wichtig, ausreichend viele von ihnen im
Internet zur Verfügung zu haben. Echolink wurde ursprünglich von Jonathan
Taylor, K1RFD, entwickelt und erlaubt die Verbindung von Funkstellen über das
Internet mittels Voice over IP (VoIP).

DARC-Stand auf der MakeMunich war ein voller Erfolg
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Am 16. und 17. Januar fand im Zenith im Norden Münchens die dritte MakeMunich
statt. Die Bastlermesse ist Treffpunkt der Maker-Szene, einer relativ jungen
Bewegung von Menschen, die gerne Dinge selbst basteln. Der Schwerpunkt der
Maker-Community liegt dabei bei den Themen 3D-Druck, Arduino, Raspberry Pi,
Sensorik, Robotik, aber auch Retronik, kreative Reparatur alter Gerätschaften
und generell einfach beim Selbermachen, weil es Spaß macht.
Selbstverständlich war bei dieser Ausrichtung auch wieder der Deutsche Amateur
Radio Club mit einem Stand vertreten, berichtet Markus Heller, DL8RDS. Der etwa
sechs Meter breite Stand wurde dominiert durch den Schiebemast des Ortsverbands
C18, der auf etwa 8 Meter ausgefahren war und eine Magnetic Loop trug. Unter
der Magnetic Loop war ein großer HAMNET-Gitterspiegel montiert, direkt darunter
blinkte in der gesamten Halle unübersehbar ein oranges Rundumlicht und verlieh
dem Stand den Hauch von Gefahr. Unter dem Mast konnten die Besucher Exponate
wie eine PSK31-Station bewundern, aber auch ein leistungsfähiges SDR-System
namens USRP2, das mit 100 Megasamples pro Sekunde in Echtzeit ein
Frequenzfenster von 50 MHz empfangend, aber auch sendend verarbeiten kann. Ein
Selbstbau-APRS-Gateway rundete die Exponate ab.
Gäste am Stand waren dieses Jahr wieder der Lehrstuhl für Luft- und
Raumfahrttechnik der TU München mit Exponaten zum aktuellen
MOVE2-Satelliten-Selbstbauprojekt der Studenten. Ebenfalls präsentiert wurde
eine Initiative der TU München in Zusammenarbeit mit dem OV Dachau, wobei die
Besucher des Standes die Nutzlast des Dachauer Stratosphärenballons bewundern
konnten.
Insgesamt konnte die MakeMunich ihren Besuchererfolg zum dritten Mal verdoppeln
und so zählten die Organisatoren dieses Jahr über 7500 Interessierte. Am
DARC-Stand konnte dieser Zuwachs ebenfalls in Zahlen gemessen werden. Es wurden
120 Gespräche mit Interessenten an Amateurfunkkursen geführt, darüber hinaus
trugen sich fast hundert Inhaber eines Rufzeichens in das Gästebuch des Standes
ein, wobei sogar Funkamateure aus Finnland und den USA unter den Besuchern
waren.
Die Anfragen und Interessenbekundungen, die natürlich vorranging aus dem
Münchner Raum, aber auch aus etlichen anderen Städten Deutschlands und Europas
beim DARC eingingen, werden nun in diesen Tagen bearbeitet. Da im Nachfeld der
letzten MakeMunich im Distrikt C etwa einhundert Interessenten neu zur Lizenz
geführt werden konnten, besteht das diesjährige Ziel darin, dieses Jahr
mindestens 100 neue Mitglieder für den DARC zu gewinnen. Die Organisatoren sind
zuversichtlich, dass dies kein utopisches Ziel ist.

Notfunkbetrieb nach Erdbeben in Italien
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Am 16. Januar wurde in Mittelitalien ein Erdbeben der Stärke 4,6 registriert,
gefolgt von mehreren leichten Beben am folgenden Tag. Das Epizentrum befand
sich etwa 200 km östlich von Rom in der Region Molise. Über Schäden wurde
bislang noch nicht berichtet. Die italienische Notfunkorganisation RNRE, welche
fest in den italienischen Zivilschutz eingebunden ist, wurde aktiviert. Die
Funkamateure betrieben in der betroffenen Region über mehrere Stunden ein
Funknetz, hatten ihren Einsatz aber am 18. Januar wieder beendet. Die Situation
in der Region ist noch nicht entspannt, die Einsatzkräfte hielten sich am 19.
Januar noch für weitere Einsätze bereit. Darüber berichtet Stefan
Scharfenstein, DJ5KX, für das DARC-Referat Not- und Katastrophenfunk.

Rick Roderick, K5UR, zum 16. Präsidenten der ARRL gewählt
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Rick Roderick, K5UR, ist neuer und zugleich 16. Präsident des amerikanischen
Amateurfunkverbandes ARRL. Der bisherige erste Vizepräsident aus Little Rock,
Arkansas wurde während der alljährlichen Tagung des Verwaltungsrats der ARRL,
dem "Board of Directors", vom 15. bis 16. Januar in Windsor, Connecticut
gewählt. K5UR ist 63 Jahre alt, erfolgreicher DXer auf Kurz- und Ultrakurzwelle
und tritt das Amt zunächst für zwei Jahre an. Er übernimmt den Posten von Kay
Craigie, N3KN, aus Blacksburg, Virginia, die über drei Legislaturperioden
Vorsitzende der ARRL war. Ein weiterer Führungswechsel steht noch aus. Nach 44
Jahren Dienst im ARRL-Hauptquartier geht Geschäftsführer David Sumner, K1ZZ, im
Frühjahr in Rente. Seine Nachfolge soll in Kürze bekannt gegeben werden.

Vorankündigung: 5. Saarländische Amateurfunkausstellung am 3. April
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In diesem Jahr findet bereits die 5. Saarländische Amateurfunkausstellung, kurz
SAFA, im Saarland statt. Veranstaltungsort ist wie in den vergangenen Jahren
die Stadthalle in Dillingen/Saar. Termin ist Sonntag, der 3. April ab 9 Uhr.
Interessierte Aussteller können sich auf der Veranstaltungswebseite informieren
[4]. Es wird ein internationales Publikum aus dem Länderdreieck mit Luxemburg
und Frankreich sowie Belgien erwartet.

Aktuelle Conteste
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23. bis 24. Januar: BARTG RTTY-Sprint
29. bis 31. Januar: CQ World-Wide 160 m Contest
30. bis 31. Januar: REF Contest und UBA DX Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des DX und
HF-Funksportreferates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL
1/16 auf S. 56

Der Funkwetterbericht vom 20. Januar von Hartmut Büttig, DL1VDL
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Rückblick vom 12. bis 19. Januar: Die vergangenen acht Tage waren durch eine
sehr geringe Sonnentätigkeit geprägt. Nur am 15. Januar wurden vier C-Flares
registriert, an den anderen Tagen schlief die Sonne. Die Fluxwerte zeigten eine
langsam fallende Tendenz von 106 auf 98 Einheiten, wobei der 90-Tage-Mittelwert
110 Einheiten beträgt. Das geomagnetische Feld war an den meisten Tagen sehr
ruhig. Kurze, aber kräftige Störungen hatten wir am 13. ganztägig und in der
Nacht vom 18. zum 19. Januar. Die oberen Kurzwellenbänder 20 bis 15 m
bescherten brauchbare Öffnungen auf den Taglinien, morgens bis VK, nachmittags
bis W6 und natürlich in südliche Richtungen. Die transpolaren Funkwege nach
Palmyra und Hawaii blieben in den kurzen Zeitfenstern geschlossen. Die unteren
Bänder 160 bis 30 m öffneten fast täglich nach ZL, VK, JA und ganz Amerika,
aber leider nicht im kurzen Graylinefenster zur anderen Seite des Globus.

Vorhersage bis zum 27. Januar
Zwei der drei sichtbaren Sonnenfleckengruppen werden langsam größer und
vielleicht C-Flare tauglich. Die Sonnenaktivität bleibt in den kommenden Tagen
eher sehr ruhig. Die solaren Fluxwerte werden kaum steigen und unter 100
Einheiten bleiben. Da die Dämpfungswerte in der Ionosphäre sehr gering sind,
haben wir sehr gute Ausbreitungsbedingungen auf den unteren Kurzwellenbändern,
wobei auch dort Fading deutlich hörbar ist. Die oberen Bänder zwischen 20 und
15 m öffnen kurz nach Sonnenaufgang, schließen aber genauso schnell, wenn die
Sonne unter dem Horizont verschwindet. Geomagnetische Störungen sind für den
22. und 23. Januar vorhergesagt.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline DX, alle Zeiten in UTC

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:22; Melbourne/Ostaustralien 19:19;
Perth/Westaustralien 21:29; Singapur/Republik Singapur 23:13; Tokio/Japan
21:48; Honolulu/Hawaii 17:11; Anchorage/Alaska 18:44; Johannesburg/Südafrika
03:33; San Francisco/Kalifornien 15:22; Stanley/Falklandinseln 08:10;
Berlin/Deutschland 07:05; VP8S (South Sandwich): 5:24.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:58; San Francisco/Kalifornien 01:20;
Sao Paulo/Brasilien 21:58; Stanley/Falklandinseln 00:05; Honolulu/Hawaii 04:13;
Anchorage/Alaska 01:32; Johannesburg/Südafrika 17:04; Auckland/Neuseeland
07:40; Berlin/Deutschland 15:30; VP8S (South Sandwich): 22:28.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte
Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es
auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter
der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz -
schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail
ausschließlich an redaktion@darc.de. Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur
nächsten Woche!

---
Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] http://www.darc.de/referate/hf/aktuelles
[2] http://www.echolink.org
[3]
http://www.darc.de/geschaeftsstelle/services-und-informationen/echolinkproxies/
[4] http://safa-online.de
[dx] http://www.darc.de/referate/dx/
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https://lists.darc.de/mailman/listinfo/rundspruch

 


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