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HGW37W > HUMOR 01.10.07 07:17l 51 Lines 3338 Bytes #999 (0) @ DEU.EU
BID : 1AHFU0BOX00Y
Read: HGW37W GUEST
Subj: Brief an einer Versichrung !
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Brief an eine Versicherung HI !
Ich möchte mich auf Ihr letztes Schreiben beziehen, in dem Sie mich baten,
zusätzliche Informationen zum Unfallverlauf in Spalte 3 des Formulars zur
Rekonstruktion des Unfallherganges zu geben.
Meinen ursprünglichen Eintrag, den ich mit "Schlechter Planung" angab
kommentierten Sie mit der- bitte um einen ausführlichen Bericht,, Ich hoffe,
daß die nachfolgenden Informationen Ihrem Wunsche entsprechen und zur
Dokumentation ausreichen .
Ich bin Funkamateur und war am Tag des Unfalls mit Arbeiten am Kopfstück meines
30-Meter hohen Antennenmastes beschäftigt. Als ich diese Arbeiten beendet
hatte, bemerkte ich, daß sich im Laufe des mehrfachen Auf" und Abstaigens
Werkzeug und Ersatzteile mit einem Gewicht von ca. 150 kg am Kopfstück des
Mastes angesammelt hatten. Um diese nicht einzeln heruntertragen zu müssen,
habe ich mich entschlossen, einen Eimer unter Zuhilfenahme des noch oben
befindlichen Flaschenzuges zum Herunterlassen zu benutzen.
fort, bis meine Knoechel der Haerte des Flaschenzuges nicht
Nachdem ich das Seil am Boden befestigt hatte, bestieg ich den Mast und füllte
das Werkzeug in den Eimer. Ich ging wieder hinunter zum Boden und löste das
Seil und hielt es sehr fest, um den Eimer mit der notwendigen Geschwindigkeit
herunterlassen zu können. Sie werden in Spalte 3 des Formulars zum
Unfallhergang gesehen haben, daß ich mein Körpergewicht mit 75 kg angab.
Aufgrund der Überraschung, so schnell vom Gewicht des Eimers nach oben gerissen
zu werden, habe ich momentan meine Geistesgegenwart verloren und vergaß, das
Seil loszulassen. In etwa 15 Meter Höhe des Mastes traf ich auf den nun recht
schnell herunterstürzenden Eimer, was meinen Schlüsselbeinbruch erklärt. Nur
kurz durch diesen Zwischenfall gebremst, setzte sich der schnelle Aufstieg
fort, bis meine Knöchel der Härte des Flaschenzuges nicht
mehr standhalten konnten und drei von ihnen an der Handwurzel brachen.
Glücklicherweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt wieder die Kontrolle über meinen
Verstand gewonnen und schaffte es, trotz dar nicht unerheblichen Schmerzen,
mich weiterhin an dem Seil festzuhalten. Jedoch traf der Eimer zu diesem
Zeitpunkt auf dem Boden auf und entledigte sich dadurch des Werkzeuges und der
Ersatzteile, wodurch sich sein Gewicht von 150 kg drastisch auf etwa 3 kg
reduzierte. Ich darf Sie nochmals auf mein Körpergewicht in Spalte 3 des
Formulars hinweisen, wie Sie sich vorstellen können, begann nun ein recht
rascher Abstieg aus 30 Meter Höhe, wobei ich erneut in 15 Meter Höhe auf den
nun rasant aufsteigenden Eimer traf. Dieses Zusammentreffen erklärt auch die
zwei gebrochenen Knöchel sowie die Prellungen in den Beinen, Hüften und der
Bauchgegend.
Das Zusammentreffen mit dem Eimer reduzierte meine Abstiegsgeschwindigkeit
drastisch, so daß der Aufprall auf den Haufen mit Werkzeug und Ersatzteilen
nicht die befürchtete Härte annahm und ich kann mich glücklich schätzen nur
einige gebrochene Rippen und 3 angebrochene Wirbel davongetragen zu haben.
Ich bedaure allerdings sehr, Ihnen berichten zu müssen, daß ich unter schier
unerträglichen Schmerzen auf dem Haufen mit Werkzeugen und Ersatzteilen lag und
den Fehler beging, nach oben zu schauen. Ich sah den Eimer und konnte das Seil
nicht mehr festhalten....
Mal was zum LACHEN HI, viel Spass beim lesen ! Mo 01.10.07 08:40:36.
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