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DHH841 > HUMOR    10.12.07 20:21l 105 Lines 5978 Bytes #999 (360) @ DEU
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Werthe Funkergemeinschaft

Nicht nur meine Persoenlichkeit,  sondern hoffentlich viele viele andere, die 
dem Hobby  CeBe-Funk  verhaftet und moeglicher Weise auch verbunden sind, ist 
keineswegs  entgangen,  dass der  DAKfCBNF  (von mir freundlicher Weise stets 
"Dack" genannt),  am 24. November anno 2007 in Hassfurt (Bundesland Freistaat 
Bayern)  ueber  sein  25-jaehriges Bestehen  jubilierte  und  gleichzeitig an 
diesem  erwaehnenswerten Tage  eine  Tagung absolvierte. Speziell darauf geht 
meine  Persoenlichkeit  hier  und  an dieser Stelle nicht naeher ein, da mein 
Arbeitgeber  Wolfssohn  Frickel  darueber  mehr  oder weniger ausfuehrlich in 
seinem  kleinen  "FM Funkmagazin"   unter   der  Adresse  www.funkmagazin.de/
24117.htm  berichtete.  Einige  wenige  Neugierige  koennen ueber den Verlauf 
dieser jubiliierenden Tagung dortselbst naehere Einzelheiten nachlesen.

Zu den  Lesern  zaehlten auch ich und mein treuer Butler. Ein bestimmter Satz 
in diesem Bericht beschaeftigt sowohl mich als auch meinen Butler seitdem wie
kein anderer in der bisherigen CB-Weltliteratur wie der:

"Wir haben mit den CB-Funkern rein gar nichts zu tun"...der aus dem Munde des
Franziskus Ahnenreich  quoll.  Vorweg muss man wissen,  dass dem Vorgenannten 
waehrend  des  Jubilierens  vorgeworfen wurde, die Oeffentlichkeitsarbeit des 
Dack waere mitsamt seiner  Internetten Praesenz  von mangelhaft bis gar nicht 
einzustufen.  Worauf wiederum Franziskus Ahnenreich  zu argumentieren wusste, 
dass diese Aktiefitaeten  ausschliesslich den Mitgliedsvereinigungen des Dack 
oblaegen  und  dann eben in oben erwaehnten Satz einmuendeten  "Wir haben mit 
den CB-Funkern rein gar nichts zu tun"...

Als  erste Reaktion nach Lesen dieser Aussage klopfte mir mein Butler auf die 
Schulter und raeusperte sich mit spuerbarerer Nachsicht dahin gehend, dass es
sich entweder um einen  Schreibfehler  des  Wolfssohn Frickel handeln koenne, 
oder  Franziskus Ahnenreich  habe  zu viel gesagt,  was das Wort "CB-Funkern" 
betrifft  und  eigentlich  nur  "CB-Funken" gemeint gewesen sei, also ein "r" 
zuviel.   Eine andere Variante kam meiner Persoenlichkeit selbst in den Sinn, 
naemlich dass das  "ern"  zu viel sein koennte,  naemlich der gute Franziskus 
nur "CB-Funk" gemeint haben koennte.

Am  27. November  anno 2007  beorderte  mein Butler in meinem Auftrag unseren 
vereidigten   Sprachwissenschaftler  Herrn  Baldrian von Schaekimhuettler  in 
unsere Gemaecher, um die variablen Wortauslegungen "CB-Funk", "CB-Funken" und
"CB-Funkern" auszuleuchten. Herr von Schaekimhuettler kam zu dem akademischen
Schluss,  dass  der  eigentlich alle drei Begriffe stimmen koennten und damit 
der  DAKfCBNF  mit  keinem der drei Moeglichkeiten  etwas  zu  tun haben kann 
oder will.

Dies  aber  wiederum kann nicht sein,  entgegnete meine Persoenlichkeit Herrn 
von Schaekimhuettler,  schliesslich  gaebe  es einen Bundestagsbeschluss seit 
anno dazu Mal,  dass  der  DAKfCBNF  sehr  wohl  mit den Belangen des CB-Funk 
betraut wurde.  Blieben also nur die Varianten  "r" und "ern",  die man wohl-
wollend  aus  dem  getaetigten Satz   des  Franziskus Ahnenreich  eliminieren 
koenne – wohlwollend,  versteht sich, so dass auf alle Ewigkeit die letztlich 
im  Raume  haengende Ungewissheit  ueber  die  in  Wahrheit formulierte Satz-
stellung an unser beider Nerven zerren wird.

Und was war da noch?  Wie mir auf  telephonische Nachfrage bei meinem Arbeit-
geber Wolfssohn Frickel berichtet wurde, habe dieser waehrend der Jubeltagung
einem   ganz  persoenlichen Disput  mit   Franziskus  Ahnenreich  standhalten 
muessen.  Mein  Arbeitgeber  hat bekanntlich auf seiner internetten Plattform 
www.funkmagazin.de den Banner "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung – Gegen die
totale Protokollierung der Telekommunikation" haengen. In diesem Zusammenhang
aeusserte  sich  Franziskus Ahnenreich  meinem  Arbeitgeber  gegenueber sinn-
gemaess,  dass jeder,  der  etwas  gegen diese Speicherung haette, wohl keine 
weisse  Weste  haben  koenne.  Folgerichtig schlussfolgerte mein Arbeitgeber, 
dass damit wohl er selbst,  ergo Wolfssohn Frickel,  dem  Vorwurf  ausgesetzt 
sei,  er habe wohl keine weisse Weste schon allein aus dem Grunde, weil er ja 
etwas  gegen  eine  Vorrratsdatenspeicherung  einzuwenden  habe.  Nach meinem 
bescheidenen  Dafuerhalten  ist an  dieser Stelle  Franziskus Ahnenreich  mit 
seiner Einstellung moeglicher Weise in Schieflage geraten. 

Zum  Abschluss  meiner heutigen Bothschaft moechte ich noch Stellung beziehen 
zu einem  ganz  anderen  Umstand  (der aber mit unserem heiss geliebten Hobby 
weniger zu tun hat !):   Alles wettert gegen oder befuerwortet Vorrratsdaten-
speicherung, Online-Ueberwachung, und so weiter und so fort, schlechthin fuer
oder gegen den so genannten "Glaesernen Menschen".  Dieser aber ist seit 2004 
ohnehin  in  Scherben  zersprungen,  seit dem naemlich sich ein jeder Bundes-
buerger  bei  jedem  anderen Bundesbuerger  ungeprueft  per  eigener  Adresse 
anmelden kann,  ohne dass letzterer etwas davon weiss – er braucht noch nicht 
einmal einen  Mietvertrag vor zu legen.  Meine Persoenlichkeit,  mein Butller 
und  jeder,  auch  jeder  andere  Buerger  unserer  Republik  koennte  sich – 
beispielsweise  – unter der  Wohnadresse des Franziskus Ahnenreich  anmelden. 
Wenn der das gewusst haette,  waeren die  foermlichen Anmeldungen zu Tagungen 
des  Dack  unter   Identifikation  der  anzumeldenden  Person  im  Sumpf  der 
Bedeutungslosigkeit versackt...

Uebrigens:  Persoenlichkeiten, die sich mit meiner heutigen Bothscjhaft moeg-
licher  Weise   "betroffen"   fuehlen  koennten,  bitte  ich  vorsorglich  um 
schmunzelnd-milde Nachsicht...

Und so verbleibe ich wie immer
mit grob geschaetzter Hochachtung

Euer Frank Furth

E-Mail: Frank_Furth@mailes.de 

--

Quelle: http://www.funkmagazin.de/glosse.htm

73 de Hans!

 



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