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DAC587 > WETTER   26.07.08 16:10l 33 Lines 2131 Bytes #999 (0) @ DEU
BID : 117_DBX587
Read: GUEST
Subj: Der Klimawandel hat begonnen !
Path: FU0BOX<HEJ717<DP0RBL<DBX233<DBO587<DBX587
Sent: 080726/0047Z @:DBX587..#HEI.SLH.DEU.EU #:117 [119] FBB7.01b1 $:117_DBX587
From: DAC587@DBX587..#HEI.SLH.DEU.EU
To  : WETTER@DEU

Der globale Klimawandel hat bereits begonnen und wird sich im Laufe des 21. 
Jahrhunderts fortsetzen, dabei könnte der Klimawandel dramatischer ausfallen 
als bisher angenommen. Es gibt neue und bessere Beweise, dass der größte Teil 
der in den vergangenen 50 Jahren beobachteten Erwärmung menschlichen 
Aktivitäten zuzuschreiben ist. Der Klimawandel hat bereits unmittelbare, weit 
überwiegend negative Folgen auf eine Reihe physikalischer und biologischer 
Systeme. Diese Effekte werden sich im Laufe des 21. Jahrhunderts deutlich 
verschärfen. Besonders drastisch wird sich die Zunahme der Häufigkeit 
extremer Wetter- und Klimaereignisse bemerkbar machen. Durch technische und 
organisatorische Maßnahmen sowie durch Änderung der Verhaltensmuster könnten 
die Folgen des Klimawandels signifikant gemildert werden. 

Angesichts der drohenden Hitzewellen müssten gefährdete, also vor allem 
ältere Menschen, die Möglichkeit haben, sich in Kühlräume zurückziehen zu 
können - die noch eingerichtet werden müssen. Wegen verstärkt auftretenden 
Unwettern und Orkanen müsste man, so das Wuppertal-Institut, Gebäude und 
technische Systeme wie Hochspannungsmasten auf die Windstärken ausgelegt 
werden. Die drohenden Hochwasser müssten besser vorhergesagt werden können, 
die Warnungen an die Menschen müsse verbessert werden. Bei den Talsperren 
komme es zu Konflikten zwischen ihrer Schutzfunktion und ihrer 
wirtschaftlichen Bedeutung - diesen Konflikt gelte es zu "klären und regeln". 
Die Überflutungsgebiete sollten weniger stark genutzt werden. Man müsste die 
Abflussmöglichkeiten simulieren, um die Gefahren besser einschätzen zu 
können. Auch müssten die Versicherungen auf Solidarhaftung umgestellt werden, 
fordert das Wuppertal-Institut. Wegen des steigenden Meerwasserspiegels 
sollte dringend der Küstenschutz verstärkt werden. In den Niederlanden werden 
sogar schon neue Küstenverläufe geprüft, was man auch im Rest Europas 
durchführen sollte. Weil die Hänge rutschen könnten, müsse man die 
Risikolagen einplanen, wenn man sich um die Infrastruktur kümmert. 


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